Eine Stimme des Friedens

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Vor einigen Tagen bin ich auf den Blog rosenkrieg2014.blogspot.de aufmerksam gemacht worden. Darin beschreibt augenscheinlich ein Mann seine Situation nach einer Trennung, sein „Kampf“ um seine Kinder. Wobei dieser Kampf, so liest es sich zumindest aus den Zeilen, nicht sonderlich dramatisch abläuft. Er geht seinen Weg, weiterhin einen guten Kontakt zu seinem Nachwuchs haben zu dürfen. Er geht ihn beharrlich, zielstrebig und mit Blick auf einen Konsens. Er geht ihn nicht gegen die Mutter, sondern versucht sie ins Boot zu holen.

Wie gesagt, so liest es sich. Welche Realitäten dahinterstehen, kann ich nicht beurteilen. Dennoch ist es angenehm, solche Postings zu lesen, in denen es nicht ums Krakeelen und Toben geht, sondern um ein Miteinander. Der „Rosenkrieger“ hat mit diesem klaren, auf Konsens ausgerichteten Weg wohl sein Interessen gewahrt. Und schreibt auch gegen allzu laute Wüteriche:

Ich lese posts wie „Nehmt den Müttern die Kinder weg, gebt sie dem Vater, dann wird alles besser!“
Ich glaube nicht das es sinnvoll ist Kinder von einem Elternteil zu trennen. Egal ob Vater oder Mutter. Ich glaube außerdem nicht daran das diejenigen unter euch, die nur noch Wut und Hass in ihrem leben haben, die sprichwörtlich Rot sehen, dann in der Lage wären fair den Umgang zu regeln.

Ein wenig Besinnung tut dann immer gut. Denn die Situation für uns Wochenendväter alles andere als einfach. Wann ist es angezeigt, klare Kante zu zeigen? Wann darf ich defensiv sein und nachgeben? Wann lohnt es sich, sich von Vorstellungen und Zielen zu verabschieden? Es ist in vielen Fällen ein schmaler Pfad, den wir zu gehen haben. Und dieses Gehen bedeutet, nicht fertig zu sein; auf dem Weg zu sein, zu lernen; und immer und immer wieder sich neu zu entscheiden. Dieser Weg ist ein Prozess mit sehr vielen Stadien. Und er gelingt nur dann, wenn ich mich immer wieder auch darauf besinne, für wen ich ihn gehe. Klar, für mich, aber vor allem auch für meine Kinder.

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6 Kommentare

  1. Hallo Ihr!
    Mein Name ist Carina, ich bin 37 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren drei Kindern in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Vor sechs 1/2 Jahren kamen wir zusammen- ich damals mit meinen zwei Töchtern. Da die Ex- Frau meines Mannes sich in.ihren Chef verliebt hatte und die „letzte Chance sah, Karriere zu machen“, seine Tochter sowieso immer ein Papakind war etc.,war es klar, dass wir alle zusammen ziehen wurden.
    Nun leben wir also im sechsten Jahr zusammen.
    Es war eh nicht immer leicht…die leibliche Mutter kam nur alle zwei Wochenenden zum WE, obwohl sie.nur 15 Minuten weit weg wohnte und.überhaupt drehte sich alles um den Mann. Da wir ein sehr aufregendes Leben führen, ging das immer irgwndwie….wir haben viel mit R.geredet und gemeinsam versucht, Lösungen zu finden.
    Vor 2,5 Jahren kaufte nun also der neue Mann von R.’s Mutter ein Haus in.der Eiffel und sie zogen ziemlich kurzfristig und ohne R. die Wahrheit zu sagen weg. R.wurde dad als was ganz Tolles verkauft….ihr war damals nicht klar, dass nun.nicht mehr alle zwei Wochen bei ihrer Mutter sein können würde.
    Diese Zeit war sehr schlimm und traumatisierend für uns alle.
    Bis Januar 2014 hat sich die Mutter auch sehr rar gemacht. Zum Teil hat sie drei Monate nicht angerufen….R.fast 6 $Monate nicht besucht oder geholt….

  2. …seit einem Jahr also intensiviert sich die.Beziehung und die.Mutter holt sie.meiSt die Hälfte der Ferien. Seither wird das Verhältnis dichter und dichter…was okay ist, aber das Lügen beginnt und plötzliche…völlig unerwartete Reaktionen gegen mich, obwohl wir es immer gut hatten …ich.mein, sie war vier …..
    Die Mutter genießt es, jezut endlich auf dem Podest zu stehen NATÜRLICH ………..ABER das Zusammenleben wird immer schwerer und ist sehr belastet
    …viel Wut und Aggressivität liegt in der Luft…bis vor einer Woche dachte ich, ich geh kaputt …jetzt ist es mein Mann…..er ist tief traurig und vesteht die Welt nicht mehr…..
    Heute hat sie nmich nach einem Streit mit meinem Mann, der sie dazu drängte zu inhalieren, weil sie grad dermaßen die Welt anbellt ( Bronchitis),unser Hochzeitsbild

  3. Bzw.mich drauf weggekritzelt ….
    Daraufhin eskalierte es total …

    Wie reagiert man richtig ? Sie.nennt mich seit fünf Jahren Mama…aber ich wäre gerne wieder Carina …:-(

    Hilfe….

    Lieben Dank fürs Lesen!
    Carina

  4. Hallo Carina, ist gar nicht so einfach, das von hier aus zu beantworten. Ich müsste dazu die genauen, auch rechtlichen Umstände sehen. Gut ist immer, vor den Kindern mit offenen Karten zu spielen, auch wenn andere das nicht machen. Auch klare Positionen helfen. Gern bin ich auch für eine telefonische Beratung mal da.
    Herzliche Grüße erst mal
    Ralf

  5. Hallo!2008 geschieden,Tochter aus Ehe heute knapp 10 Jahre alt,22 Sorgerechtsverfahren in Bayern/Thüringen, gemeinsames Sorgerecht-aber Kindesmutter arbeitet auf psychologischer Ebene permanent gegen mich, fördert Kind in keinster Weise,sie hat 2009 neu geheiratet,ist vorher noch in ihre Heimat zurück gezogen. Ich: Jobs verloren,krank geworden, heute 46, viele Erziehungsbe- ratungen durch, Umgänge könnten nur per Gericht geregelt werden weil Kindesmutter keinerlei Einsicht zeigt und Kind massiv beeinflusst. Stand am heutigen Tag: nach gut 9 Jahren halbwegs stattfindenden Umgängen sagte gestern meine Tochter,sie habe Heimweh, sie wollte wieder zur Mutter, sagt aber sie hat Angst mich zu verlieren. Und eigentlich hätte ich seit gestern eine Woche Sommerurlaub zusammen; am gestrigen Tag gab es Streit und Ärger zwischen KM,mir und Kind. Und das alles weil die KM durch ihr Verhalten derart die Situstion zugespitzt hatte,dass es eskalieren MUSSTE. Erkenntnis der Mutter? Fehlanzeige! SIE hat Recht-und ich bin der Arsch! Und meine Tochter hat die Schnauze voll vom Ärger..Aktuell hat die KM dem Kind erneut alles versaut, entfremdet mir weiter die Tochter! Besser wäre es ich wäre tot..

  6. Hallo, Herr Dix,

    ich kann ihre Sichtweise und das Empfinden nachvollziehen, Sie sind machtlos und Ihre Mittel der Gegenwehr sind ausgeschöpft.
    Auch ich denke von Zeit zu Zeit so, jedoch wurde mir gesagt – dass die Sichtweise sich mit dem Alter Ihrer Tochter auch ändern kann. Verschenken Sie es nicht, noch ein wichtiger Teil Ihrer Tochter z.B. Als Opa zu werden.
    Bleiben Sie Tapfer………leicht geschrieben, ich weiss.

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