Impfen oder nicht? Das geht beide Eltern an

| Keine Kommentare

Die Entscheidung für oder gegen Impfung des Kindes betrifft keine Angelegenheit des täglichen Lebens. Vielmehr handelt es sich um eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung im Sinne des § 1628 BGB. Das hat in einem Urteil das Oberlandesgericht Jena nun entschieden.

Im vorliegenden Fall hatten sich die getrennt lebenden Eltern über die Notwendigkeit von Schutzimpfungen gestritten. Während die Kindesmutter, bei der die Tochter lebte, präventive Schutzimpfungen ablehnte und nur im Falle einer konkreten Ansteckungsgefahr mit erheblichen Folgen eine Impfung zulassen wollte, befürwortete der Kindesvater vorbehaltlos die Durchführung altersentsprechender Schutzimpfungen. Weil sich beide nicht einigen konnten, beantragte der Kindesvater, die alleinige Gesundheitssorge.

 

Weiterempfehlen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • Ask
  • Book.mark.hu
  • Facebook
  • YahooMyWeb
  • Google Bookmarks
  • Tausendreporter

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.