Umgangsrecht für Vater eines „Seitensprung“-Kindes

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Eine verheiratete Frau wird bei einem „Seitensprung“ schwanger. Sie bekommt das Kind; nun möchte der Liebhaber, also der wahrscheinliche biologische Vater, sein Kind kennenlernen und regelmäßigen Umgang mit ihm haben. Die Frau lehnt ab, das Amtsgericht gibt ihr recht.

Das Oberlandesgericht (OLG Oldenburg, Beschluss vom 14.02.2017, 13 WF 14/17) jedoch kippt das Urteil. Argument der Richter: Ein leiblicher Vater hat das Recht zum Umgang mit seinem Kind, wenn er ernsthaftes Interesse am Kind zeigt und der Umgang dem Kindeswohl dient. Im vorliegenden Fall muss die Mutter eine Abstammungsuntersuchung dulden. Sollte der Liebhaber der leibliche Vater sein, wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob der Umgang dem Kindeswohl dient.

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