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	<title>Der Wochenendvater</title>
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	<description>Infos zu Scheidung, Trennung, Unterhalt, Kinder</description>
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		<title>Das &#228;ndert sich f&#252;r ledige V&#228;ter</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 15:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht & Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Was &#228;ndert sich durch das Urteil des Verfassungsgerichts? V&#228;ter haben nun mehr Mitspracherechte, etwa bei der Mitbestimmung &#252;ber den Aufenthalt. Fr&#252;her konnten M&#252;tter, so sie das alleinige Sorgerecht hatten, einfach in eine v&#246;llig andere Stadt ziehen. Dies ist nun nicht mehr so einfach m&#246;glich.
Ledige V&#228;ter d&#252;rfen sich k&#252;nftig auch &#252;ber schulische und gesundheitliche Belange ihres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was &#228;ndert sich durch das Urteil des Verfassungsgerichts? V&#228;ter haben nun mehr Mitspracherechte, etwa bei der Mitbestimmung &#252;ber den <strong>Aufenthalt</strong>. Fr&#252;her konnten M&#252;tter, so sie das alleinige Sorgerecht hatten, einfach in eine v&#246;llig andere Stadt ziehen. Dies ist nun nicht mehr so einfach m&#246;glich.</p>
<p><span id="more-674"></span>Ledige V&#228;ter d&#252;rfen sich k&#252;nftig auch &#252;ber <strong>schulische</strong> und <strong>gesundheitliche Belange</strong> ihres Kindes informieren. Ein Schulwechsel muss gemeinsam entschieden werden, ebenso muss ein Arzt auch den Vater &#252;ber den Gesundheitszustand des Kindes informieren.</p>
<p>Dazu passt: Nina Trentmann von der Berliner Morgenpost <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article1365354/Ein-Vater-kann-doch-wohl-erklaeren-warum-er-dem-Kind-guttut.html" target="_blank">im Gespr&#228;ch </a>mit Ingeborg  Rakete-Dombek, der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht  im Deutschen Anwaltverein.</p>
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		<title>Verfassungsgericht st&#228;rkt V&#228;terrechte &#8211; update</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 09:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht & Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat die Regelung des Sorgerechts  f&#252;r unverheiratete V&#228;ter f&#252;r verfassungswidrig erkl&#228;rt. Derzeit k&#246;nnen  Betroffene nur mit Zustimmung der Mutter ein gemeinsames Sorgerecht  erhalten &#8211; dies versto&#223;e gegen das grundgesetzlich gesch&#252;tzte  Elternrecht. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat den Vorrang  unverheirateter M&#252;tter beim Sorgerecht gekippt. Mit der am Dienstag  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat die Regelung des Sorgerechts  f&#252;r unverheiratete V&#228;ter f&#252;r verfassungswidrig erkl&#228;rt. Derzeit k&#246;nnen  Betroffene nur mit Zustimmung der Mutter ein gemeinsames Sorgerecht  erhalten &#8211; dies versto&#223;e gegen das grundgesetzlich gesch&#252;tzte  Elternrecht. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat den Vorrang  unverheirateter M&#252;tter beim Sorgerecht gekippt. Mit der am Dienstag  ver&#246;ffentlichten Entscheidung k&#246;nnen M&#252;tter ohne Trauschein das  Sorgerecht des Vaters f&#252;r das gemeinsame Kind nicht mehr generell  verweigern. Der VAfK <a href="http://www.vaeteraufbruch.de/redaktion/Dokumente/news100803PM.htm" target="_blank">begr&#252;&#223;te</a> diese Entscheidung und favorisiert die k&#252;nftige Regelung, die auch in vielen anderen europ&#228;ischen Staaten gilt: Die Eltern teilen sich das Sorgerecht, unabh&#228;ngig vom Trauschein. [<a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,709840,00.html" target="_blank">Spiegel</a>]<span id="more-669"></span><br />
Dieses Urteil kommt nicht &#252;berraschend. Das Bundesjustizministerium arbeitet bereits seit l&#228;ngerer Zeit an einer Reform, um die Rechte unverheirateter V&#228;ter zu st&#228;rken.</p>
<p>Nach der derzeitigen Regelung im B&#252;rgerlichen Gesetzbuch (BGB) hat die Mutter bei unverheirateten Paaren das alleinige Sorgerecht. Das gemeinsame Sorgerecht kann gegen&#252;ber dem Jugendamt formlos erkl&#228;rt werden, wozu aber die Zustimmung der Mutter notwendig ist. Dadurch kann die Mutter ein gemeinsames Sorgerecht verhindern, auch wenn es eigentlich dem Wohle des Kindes dienen w&#252;rde. Diese gesetzliche Regelung hatte der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte in Stra&#223;burg bereits im Jahre 2009 ger&#252;gt und als Versto&#223; gegen das Diskriminierungsverbot in der Europ&#228;ischen Menschenrechtskonvention gewertet.</p>
<p>Bis zum Inkrafttreten einer gesetzlichen Neuregelung hat das Bundesverfassungsgericht angeordnet, dass das Familiengericht den Eltern auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder ein Teil davon gemeinsam &#252;bertr&#228;gt, soweit zu erwarten ist, dass dies dem Kindeswohl entspricht. Dem Vater ist auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder ein Teil davon allein zu  &#252;bertragen, soweit eine gemeinsame elterliche Sorge nicht in Betracht kommt und zu erwarten ist, dass dies dem Kindeswohl am besten entspricht. Es bleibt aber dabei, dass das elterliche Sorgerecht f&#252;r ein nichteheliches Kind nach der Geburt zun&#228;chst allein bei der Mutter liegt. Zum Sorgerecht geh&#246;ren z.B. die Entscheidung &#252;ber die Schullaufbahn des Kindes, die Art und Weise der medizinischen Behandlung im Krankheitsfall und Recht zu bestimmen, wo das Kind lebt (Aufenthaltbestimmungsrecht).</p>
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		<title>Unterhalt muss weiter gezahlt werden &#8211; auch bei Jobverlust</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht & Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer seinen Job freiwillig aufgibt, muss dennoch weiterhin Unterhalt zahlen. Das hat das Saarl&#228;ndische Oberlandesgericht (OLG) im M&#228;rz festgestellt (Az.: 6 UF 95/09).

In dem Fall ging es darum, dass ein Versicherungsmakler freiwillig seinen gut dotierten Job aufgegeben hat, um k&#252;nftig als Hilfskoch zu arbeiten. Freilich d&#252;rfe er das tun, sagten die Richter, aber er m&#252;sse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer seinen Job freiwillig aufgibt, muss dennoch weiterhin Unterhalt zahlen. Das hat das Saarl&#228;ndische Oberlandesgericht (OLG) im M&#228;rz festgestellt (Az.: 6 UF 95/09).</p>
<p><span id="more-666"></span><br />
In dem Fall ging es darum, dass ein Versicherungsmakler freiwillig seinen gut dotierten Job aufgegeben hat, um k&#252;nftig als Hilfskoch zu arbeiten. Freilich d&#252;rfe er das tun, sagten die Richter, aber er m&#252;sse dennoch den gleichen Unterhalt bezahlen.</p>
<p>Was in jedem Fall vielleicht auch mit den gesunden Menschenverstand nachzuvollziehen ist, kann in anderen F&#228;llen jedoch wirklich &#228;rgerlich werden. Was, wenn jemand in seinem Job partout nicht mehr gl&#252;cklich ist und umschulen m&#246;chte? Wir leben in Zeiten br&#252;chiger Lebensl&#228;ufe. Wer m&#246;chte schon 40 Jahre am St&#252;ck den gleichen Job machen? F&#252;r viele Unterhaltszahler gibt es aber solche M&#246;glichkeiten der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung nicht.</p>
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		<title>Endlich keine Unterschiede mehr zwischen ledigen und verheirateten V&#228;tern</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht & Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Justizministerin, will sich endlich der ledigen Wochenendv&#228;ter annehmen. Nach bisheriger Gesetzeslage erh&#228;lt bei nicht-verheirateten Paaren die Mutter das alleinige Sorgerecht, der Vater schaut in die R&#246;hre und ist auf ihren &#8220;Goodwill&#8221; angewiesen. Die FDP-Ministerin will dieses Recht nun umkehren.  Wenn eine ledige Mutter das Sorgerecht nicht mit dem Vater des Kindes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Justizministerin, will sich endlich der ledigen Wochenendv&#228;ter annehmen. Nach bisheriger Gesetzeslage erh&#228;lt bei nicht-verheirateten Paaren die Mutter das alleinige Sorgerecht, der Vater schaut in die R&#246;hre und ist auf ihren &#8220;Goodwill&#8221; angewiesen. Die FDP-Ministerin will dieses Recht nun umkehren.  Wenn eine ledige Mutter das Sorgerecht nicht mit dem Vater des Kindes  teilen m&#246;chte, solle sie vor Gericht ziehen und ihre entsprechenden  Gr&#252;nde darlegen.</p>
<p><span id="more-663"></span>&#8220;Argumente f&#252;r ihre Position k&#246;nnte die Justizministerin beim  Statistischen Bundesamt in Wiesbaden bekommen. Denn die Zahl der Kinder,  die in der Bundesrepublik aus unverheirateten Beziehungen stammen,  steigt kontinuierlich. Jedes dritte Neugeborene geh&#246;rt inzwischen schon  dazu, im Jahr 1998 war es nicht einmal jedes F&#252;nfte&#8221;, <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=2885150" target="_blank">schreibt </a>die Frankfurter Rundschau.</p>
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		<title>Traditionelle Familie bevorzugt</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 15:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Singles mit Kind sparen beim Reisen deutlich weniger als klassische Vater-Mutter-Kind-Familien. Das hat jetzt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beim Vergleich von Pauschal-Urlauben herausgefunden.
Auf den ersten Blick f&#228;llt dieser Unterschied gar nicht auf, denn Rabatte f&#252;r Singles sind in sehr vielen Reisekatalogen ausgewiesen. Doch wer genauer hinschaut und mit spitzem Bleistift rechnet, stellt fest, dass diese Rabatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Singles mit Kind sparen beim Reisen deutlich weniger als klassische Vater-Mutter-Kind-Familien. Das hat jetzt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen <a href="http://www.vz-nrw.de/UNIQ127713535415139/link749541A.html" target="_blank">beim Vergleich</a> von Pauschal-Urlauben herausgefunden.</p>
<p><span id="more-660"></span>Auf den ersten Blick f&#228;llt dieser Unterschied gar nicht auf, denn Rabatte f&#252;r Singles sind in sehr vielen Reisekatalogen ausgewiesen. Doch wer genauer hinschaut und mit spitzem Bleistift rechnet, stellt fest, dass diese Rabatte kleiner ausfallen als bei klassischen Familien.</p>
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		<title>Auch M&#228;nner brauchen Hilfe</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 15:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Schl&#228;ge, Tritte, die Bratpfanne &#252;ber den Sch&#228;del gezogen: Wer glaubt, dass h&#228;usliche Gewalt immer nur von M&#228;nnern ausgeht, der irrt. In Brandenburg steht das bundesweit einzige M&#228;nnerhaus. &#8220;In Deutschland traut sich nur kaum jemand, offen &#252;ber dieses  Problem zu sprechen&#8221;, sagt Dietmar Gettner, der Leiter des M&#228;nnerhauses.  Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schl&#228;ge, Tritte, die Bratpfanne &#252;ber den Sch&#228;del gezogen: Wer glaubt, dass h&#228;usliche Gewalt immer nur von M&#228;nnern ausgeht, der irrt. In Brandenburg steht das bundesweit einzige M&#228;nnerhaus. &#8220;In Deutschland traut sich nur kaum jemand, offen &#252;ber dieses  Problem zu sprechen&#8221;, sagt Dietmar Gettner, der Leiter des M&#228;nnerhauses.  Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Frauen in Partnerschaften  genauso h&#228;ufig Gewalt anwenden wie M&#228;nner.  <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/generationen/2009-11/maennerhaus" target="_blank">Mehr in der Zeit &#8230;</a></p>
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		<title>Aufwachsen in virtuellen Weiten</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 16:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psycho und so]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein empfehlenswertes Ratgeber-Buch der Stiftung Warentest erkl&#228;rt Internet, Handy und Co. Und zeigt Chancen und Risiken der  neuen Medien auf.
»Sitz nicht so viel vor dem Fernseher. Du machst dir die Augen kaputt!« Das h&#246;rten viele Kinder schon in den 70er-Jahren von ihren Eltern. Und heute? Da sind noch ganz andere Medien dazugekommen: »Sitz nicht so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein empfehlenswertes Ratgeber-Buch der Stiftung Warentest erkl&#228;rt Internet, Handy und Co. Und zeigt Chancen und Risiken der  neuen Medien auf.<span id="more-654"></span></p>
<div id="attachment_655" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.wochenendvater.de/wp-content/uploads/2010/06/kindheit20.jpg"><img class="size-full wp-image-655" title="Kindheit 2.0" src="http://www.wochenendvater.de/wp-content/uploads/2010/06/kindheit20.jpg" alt="Kindheit 2.0" width="120" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Kindheit 2.0</p></div>
<p>»Sitz nicht so viel vor dem Fernseher. Du machst dir die Augen kaputt!« Das h&#246;rten viele Kinder schon in den 70er-Jahren von ihren Eltern. Und heute? Da sind noch ganz andere Medien dazugekommen: »Sitz nicht so viel vor dem Computer!«, »Wo surfst du wieder hin?«, »Wem schreibst du permanent SMS?« »Du hast ja nur noch deine Spielekonsole im Kopf!« So sagen es viele Kinder von damals ihrem Nachwuchs heute.</p>
<p>Die Kindheit im neuen Jahrtausend ist gepr&#228;gt von technischen Unterhaltungsger&#228;ten &#8211; und ist damit auch nur ein Spiegel der Erwachsenen-Welt: In vielen Jobs geh&#246;rt Bildschirmarbeit dazu, statistisch hat jeder erwachsene Deutsche mehr als ein Handy, und der Fernsehkonsum insgesamt bewegt sich, wiederum statistisch gesehen, zwischen 200 und 300 Minuten am Tag.</p>
<p>Das Buch »Kindheit 2.0« der Stiftung Warentest n&#228;hert sich dem Thema Kinder und Medien erfrischend vorurteilsfrei und regt, zumindest im Kapitel Fernsehen, den erwachsenen Leser immer wieder an, sich mal an seine eigene Kindheit zu erinnern &#8211; und seinen eigenen heutigen Medienkonsum kritisch zu betrachten. »In der Diskussion wird stets ausgiebig &#252;ber die Kinder geredet, die Erwachsenen werden dar&#252;ber meist vergessen«, sagt etwa der Schweizer Kinderarzt Remo Largo.</p>
<p><strong>Sehr wohltuend: Der vorurteilsfreier Blick des Autors</strong></p>
<p>Erziehung hei&#223;t eben auch, Medienkompetenz zu vermitteln. »Ein medienkompetentes Kind« beschreibt der M&#252;nchner Erziehungswissenschaftler Wassilios Fthenakis, »ist ein Kind, das angstfrei mit seiner medialen Umwelt umgeht, sich neugierig an diese Medien begibt und sie als Kooperationsebene mit anderen begreift.« Das aber auch selbstbestimmt abschaltet und sagt: »Jetzt mache ich etwas anderes.«</p>
<p>Doch um Medienkompetenz zu vermitteln, m&#252;ssen Eltern eigene Medienkompetenz aufbauen. K&#246;nnen die meisten beim Fernsehen noch auf eigene Kindheits-Erfahrungen zur&#252;ckgreifen, sieht das beim Thema Handy, Computer und Internet ganz anders aus.</p>
<p>Hier gibt das Buch mannigfaltige Hilfestellung. Es gibt Software-Tipps sowie Entscheidungshilfen und zeigt grafisch umgesetzte Ergebnisse aktueller Studien. Au&#223;erdem erkl&#228;rt es die Technik von Computern, Konsolen und Handys, zeigt die Risiken des Internets, aber auch die vielen, kreativen M&#246;glichkeiten. Genau dieser unvoreingenommene Blick macht den Charme des Ratgebers aus. Schlie&#223;lich bieten Soziale Netzwerke und Plattformen wie Flickr oder YouTube auch viele M&#246;glichkeiten, eigene Kreationen &#8211; Videos, Fotos, Musik &#8211; unter die Leute zu bekommen.</p>
<p><strong>Die Kinder ernst nehmen</strong></p>
<p>Immer wieder kommen Experten zu Wort. Wenn der Mainzer Medienp&#228;dagoge Stefan Aufenanger sagt, »schon Grundschulkinder k&#246;nnen bei medialen Darstellungen zwischen Realit&#228;t und Spiel unterscheiden«, wirkt eine solche Aussage erst mal recht entlastend f&#252;r Eltern, die Angst um die Entwicklung ihrer Kinder haben. »Haltet den Ball flach« w&#228;re ein passender Untertitel f&#252;r das Buch. Aber auch: »Eltern, k&#252;mmert euch um eure Kinder, interessiert euch f&#252;r sie, nehmt sie ernst und haltet euch bei Neuen Medien auf einem einigerma&#223;en aktuellen Stand!«</p>
<p>Durch einen solchen differenzierten Blick nimmt das Buch viel Aufgeregtheit aus dem Thema. Einem Thema, das brisant ist, einem Thema aber auch, dessen &#246;ffentliche Diskussion gepr&#228;gt ist von oft unvers&#246;hnlichen, manchmal platten und einfach gestrickten Meinungen. (GEA)</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868512039?ie=UTF8&amp;tag=grabowskide-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868512039"><em>Stiftung Warentest: »Kindheit 2.0. So k&#246;nnen Eltern Medienkompetenz vermitteln«, 192 Seiten, 19,90 Euro. Jetzt bei Amazon kaufen</em><br />
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		<title>Auch M&#228;nner haben den Baby-Blues</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 08:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psycho und so]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur M&#252;tter, sondern auch viele V&#228;ter leiden an Depressionen w&#228;hrend der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines  Kindes. Das berichten US-Forscher nach der Auswertung von Daten einer  gro&#223; angelegten Studie. Jeder zehnte Mann weist demnach im Zusammenhang  mit einer Schwangerschaft Symptome einer Depression auf. [bild der wissenschaft]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur M&#252;tter, sondern auch viele V&#228;ter leiden an Depressionen w&#228;hrend der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines  Kindes. Das berichten US-Forscher nach der Auswertung von Daten einer  gro&#223; angelegten Studie. Jeder zehnte Mann weist demnach im Zusammenhang  mit einer Schwangerschaft Symptome einer Depression auf. [<a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311119.html" target="_blank">bild der wissenschaft</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dann lieber die Trennung!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 14:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Psycho und so]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Andauernder Streit zwischen Vater und Mutter ist f&#252;r Kinder schlimmer  als eine Trennung der Eltern. Viele Studien h&#228;tten gezeigt, dass Kinder  aus konfliktreichen Familien die gleichen Belastungen aufwiesen wie  Trennungskinder, deren Eltern zerstritten sind, sagt Sabine Walper von der Universit&#228;t M&#252;nchen. Wenn es den Eltern dagegen gelingt, ihre Konflikte nach einer Trennung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andauernder Streit zwischen Vater und Mutter ist f&#252;r Kinder schlimmer  als eine Trennung der Eltern. Viele Studien h&#228;tten gezeigt, dass Kinder  aus konfliktreichen Familien die gleichen Belastungen aufwiesen wie  Trennungskinder, deren Eltern zerstritten sind, sagt Sabine Walper von der Universit&#228;t M&#252;nchen. Wenn es den Eltern dagegen gelingt, ihre Konflikte nach einer Trennung beizulegen, w&#252;rden die Kinder von dieser Trennung profitieren.</p>
<p><span id="more-649"></span>Die Professorin am Lehrstuhl f&#252;r Allgemeine P&#228;dagogik und Bildungsforschung der Uni M&#252;nchen hat vor einigen Jahren eine <a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/85922/" target="_blank">Studie </a>zur Situation von Scheidungskindern durchgef&#252;hrt. Das Ergebnis: &#8220;Insgesamt konnte gezeigt werden, dass weniger die Familienstruktur als  vielmehr die Qualit&#228;t der Beziehungen ausschlaggebend daf&#252;r ist, ob die  Jugendlichen Belastungen ihrer Pers&#246;nlichkeitsentwicklung erfahren.&#8221;</p>
<p>Die Trennung ihrer Eltern k&#246;nnen Kinder also relativ gut verkraften, vorausgesetzt, sie leben in stabilen Beziehungen. Soll hei&#223;en: Wenig Streit und Konflikte zwischen den Eltern sowie mit neuen Partnern der Eltern. &#8220;Trotz der vielf&#228;ltigen Anforderungen an Eineltern- und Stieffamilien:  Wir konnten bei Kindern und Jugendlichen aus Scheidungsfamilien kaum  Nachteile in der Pers&#246;nlichkeits-, Sozial- und Kompetenzentwicklung im  Vergleich zu ihren Altersgenossen in traditionellen Kernfamilien mit  beiden leiblichen Eltern nachweisen.&#8221; [<a href="http://www.focus.de/panorama/welt/familie-dauerstreit-der-eltern-belastet-kinder-mehr-als-trennung_aid_505843.html" target="_blank">focus</a>]</p>
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		<title>Jesper Juul zum Thema Grenzen bei Kinder</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 14:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psycho und so]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben gefunden: Ein Zeit-Interview mit dem bekannten d&#228;nischen Therapeuten Jesper Juul: &#8220;Die Grenzen um die Kinder herum waren nie enger als jetzt. Es ist &#252;brigens interessant, dass die Leute ausgerechnet heute immer sagen: »Kinder brauchen Grenzen.«
Meine Rede immer: Kindern muss man keine Grenzen setzen. Vielmehr sollte man den Kindern gegen&#252;ber seine eigenen Grenzen wahren.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben gefunden: Ein <a href="http://www.zeit.de/2010/09/Jesper-Juul" target="_blank">Zeit-Interview</a> mit dem bekannten d&#228;nischen Therapeuten Jesper Juul: &#8220;Die Grenzen um die Kinder herum waren nie enger als jetzt. Es ist &#252;brigens interessant, dass die Leute ausgerechnet heute immer sagen: »Kinder brauchen Grenzen.«</p>
<p>Meine Rede immer: Kindern muss man keine Grenzen setzen. Vielmehr sollte man den Kindern gegen&#252;ber seine <strong>eigenen</strong> Grenzen wahren.</p>
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