Der Wochenendvater

Infos zu Scheidung, Trennung, Unterhalt, Kinder

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Archiv: November 2005

Die Hauptdarsteller im Fernsehen leben in der Großstadt und sind Singles. Kinder haben sie keine. So sieht das vorherrschende Lebensmodell in Serien, Krimis und Fernsehfilmen aus, hat das Adolf-Grimme-Institut in einer neuen Studie festgestellt. Kein Wunder, dass die familienpolitische Debatte, die in Deutschland inzwischen alle gesellschaftlichen Gruppen erfasst hat, sich in den elektronischen Medien kaum wiederfindet. “Das Familienbild im Fernsehen wird stattdessen geprägt von weitverzweigten Großfamilien in den Serien, von alleinerziehenden und multi-tasking-begabten Power-Frauen im Fernsehfilm und von melancholischen einsamen Wölfen und Wölfinnen im Krimi”, schreibt das Institut. Die Studie steht zum Download auf den Seiten des Bundesfamilienministeriums bereit.

Ein Problem, vor dem viele Wochenendväter stehen: Mann muss einen neuen Job in einer anderen Stadt antreten, womöglich viele Kilometer entfernt von den Kindern. Alternativ: Die Mutter zieht mitsamt dem Nachwuchs weiter weg. Wie lässt sich innerhalb solcher Rahmenbedingungen sinnvoll der Umgang realisieren? Ganz banal gefragt: Wo soll der Vater wohnen, wenn er seine Kinder am Wochenende besucht? Um diese Frage dreht sich eine Diskussion in der Newsgroup de.soc.familie.vater. Und wie üblich in dieser Gruppe geht es ganz schnell nicht mehr um das eigentliche Thema, sondern um ein Herumproleten auf Kindergartenniveau. Dennoch bleibt das Problem. Eine Möglichkeit ist der Vermittlungsdienst Betten für Eltern, den der VafK organisiert. Und was gibt es sonst noch?

Prozesskostenhilfe muss in in jedem Fall grunds ätzlich gew ährt werden, entschied nun das OLG Zweibrücken — auch bei einer Vaterschaftsklage. Ein entsprechender Antrag dürfe nicht mit der Begründung abgelehnt werden, die Verteidigung habe keine Erfolgsaussichten. Für eine solche Behauptung müsse ein Sachverständiger hinzugezogen werden (Az.: 5 WF 75/05). weiterlesen… »

2005 10 Nov

Diesmal für immer

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Vier von fünf jungen Deutschen glauben an die LIEBE FÜRS LEBEN. Es muss diesen Menschen doch geben, der für uns bestimmt ist, sagen wir uns und werden dann oft von der Realität bitter enttäuscht. Träumen wir nur von einer unmöglichen Idee?……fragen Michael Ebert und Oliver Stolle im neon-November-Heft.

2005 9 Nov

Zahlenspielereien

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80 Prozent der Väter in Deutschland wollen nach eigenen Angaben mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen. Nur fünf Prozent und dies tatsächlich und nehmen beispielsweise Erziehungsurlaub. Gefunden in der aktuellen brand eins.


Der Wochenendvater 2.01. Layout: Ralf Grabowski auf Basis von Gabis Wordpress-Templates.