Noch ist nicht klar, warum aus einem 16-jährigen Berliner ein Amokläufer wurde. In der “Welt” findet sich ein Psychogramm des Jugendlichen. Und, klar – er stammt aus einem zerrütteten Elternhaus: “Die Eltern trennen sich, und Mike zieht mit einem jüngeren Bruder und der Schwester zu seinem Vater nach Neukölln. Seit diesem Zeitpunkt hat er kaum noch Kontakt zur Mutter”, schreibt der Autor und weiß: “Mike leidet unter der Trennung und findet sich nur langsam in der neuen Umgebung zurecht.” Klar leiden Kinder unter einer Trennung. Aber laufen sie dann gleich Amok?
Archiv: Mai 2006
2006 29 Mai
Amok laufen wegen einer Trennung?
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2006 29 Mai
Auch Väter bekommen den Baby-Blues
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Leidet eine Mutter nach der Geburt ihres Kindes unter Depressionen, sollte man auch einmal den frischgebackenen Vater nach seiner Befindlichkeit fragen. Gar nicht selten geht der “Baby-Blues” der Mutter mit einer väterlichen Depression einher. Fast jeder zehnte Vater soll davon betroffen sein. [Medical Tribune]
2006 19 Mai
Thema Unterhalt: Urteil vom OLG Frankfurt
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Manchmal gibt es einen Unterschied zwischen gesundem Rechtsempfinden und tatsächlicher Rechtssprechung. Nun aber hat das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) ein Urteil in einem Unterhaltsprozess gefällt, das beide Seiten (gesunder Menschenverstand und Juristerei) wieder zusammenbringt:
2006 19 Mai
Umschulung? Unterhalt kürzen!
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In folgendem Urteil ist wohl von einer getrennt lebenden Mutter die Rede, macht aber nix: Das Saarländische Oberlandesgericht hat entschieden, dass auch eine Umschulung als “Bemühen um Arbeit” gewertet werden kann. Und das heißt: Der Unterhalt kann entsprechend reduziert werden. Das Familiengericht, so das OLG, hat in einem solchen Fall zunächst zu prüfen, ob “die berufliche Rehabilitation zweckmäßig ist”. [valunet]
2006 17 Mai
Was Konzerne von den “neuen Vätern” halten
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Elternzeit für Männer – die Akzeptanz der Väter, eine berufliche Auszeit für Kinder zu nehmen, wächst. Doch auch der Arbeitgeber muss mitspielen. Eine Umfrage des Handelsblatts zeigt, dass das Bewusstsein in den Dax-30-Unternehmen hinsichtlich dieser “neuen Väter” höchst unterschiedlich ausgeprägt ist.
Etliche Firmen tun sich noch schwer mit der neuen Familienpolitik. Als “Propaganda-Lügen” bezeichnet Eva Engelken die publikumswirksame familienfreundliche Präsentation vieler Unternehmen. Und weiter: “Zwischen dem Bekenntnis zur Familienfreundlichkeit und der tatsächlichen Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen durch flexible Arbeitszeiten klaffen oft Welten.”
2006 17 Mai
Willkommen in der Moderne, Schweiz
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Jetzt haben es auch die Konservativen bei den Eidgenossen entdeckt: Die CVP (Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz), macht sich Gedanken zur Männerrolle in der Familie und will mehr Männer am Herd sehen. Damit appelliert die CVP an die Wirtschaft, Vätern Teilzeitarbeit zu erleichtern, damit auch sie sich der Haus- und Familienarbeit widmen können und so den Frauen Berufsarbeit ermöglichen. [NZZ]
2006 15 Mai
Schau mir in die Augen, Kleiner
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Frauen können laut einer neuen Studie aus dem Gesicht eines Mannes ablesen, ob er kinderlieb ist. Intuitiv erkennen Frauen, ob Männer offen für Kinder sind und wie hoch der Testosteronspiegel des Gegenübers ist. [krone.at]
2006 12 Mai
Scheidung ist wie ein Trauerfall
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Die Zeit nach einer Scheidung ist oft mit der Trauer um einen verstorbenen Angehörigen vergleichbar. Dies gelte zumindest für den verlassenen Partner, sagt Christa Roth-Sackenheim. Die Psychitherapeutin ist Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater: “Wer verlassen, enttäuscht oder betrogen worden ist, erleidet ein kleines Trauma.”
2006 12 Mai
“Vater, Mutter, Kind” ist out
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Das Familienleben der Deutschen wird zunehmend von alternativen Formen bestimmt. Statt Ehepaaren mit Kindern zählen die Bundesstatistiker immer mehr nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern sowie allein erziehende Mütter und Väter. Ihr Anteil beträgt mittlerweile 1,6 Millionen in den alten Bundesländern. Das enstpricht einem Zuwachs um ein Drittel in den vergangenen zehn Jahren. [destatis]
2006 12 Mai
Familiengeld: Hundertausende Familien profitieren – sagt das Ministerium
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Das Bundesfamilienministerium geht in die Offensive: Es stimme nicht, dass über 300.000 Familien in Deutschland durch die Neuregelung des Elterngeldes schlechter gestellt würden. Vielmehr profitierten über 360.000 Familien von dem neuen Gesetz – vor allem Familien mit kleinem oder mittlerem Einkommen. Das Ministerium schreibt: “Für Geringverdiener gilt: Haben diese vor der Geburt weniger als 1.000 Euro netto im Monat verdient, wird das Elterngeld als Ersatzrate abhängig von konkreten Verdienst auf bis zu 100 Prozent angehoben. Wer 400 Euro verdient hat, erhält 388 Euro Elterngeld.” Mehr in der Pressemitteilung des Ministeriums.
