Der Wochenendvater

Infos zu Scheidung, Trennung, Unterhalt, Kinder

Du durchsuchst gerade das Archiv des Monats September 2006.

Archiv: September 2006

Fast drei von vier Männern könnten sich laut einer Umfrage gut vorstellen, als Vater und Hausmann ein Jahr lang zu Hause zu bleiben. Allerdings glauben 64 Prozent, dass ein Mann, der Elternzeit nimmt, mit beruflichen Nachteilen rechnen muss. Das ergab eine repräsentative Studie im Auftrag der Zeitschrift Brigitte. Demnach denken 31 Prozent der Männer, dass ein Vorgesetzter, der wegen seiner Kinder nur bis nachmittags arbeitet, keine richtige Autorität mehr hat – bei den über 55- Jährigen finden das sogar 43 Prozent. Gleichzeitig ist etwa jeder Dritte (37 Prozent) der Ansicht, dass ein Mann, der nicht bereit ist, für seine Kinder beruflich zurückzustecken, ein schlechter Vater ist.
Mit der Elterngeld-Regelung, die im kommenden Jahr in Kraft tritt, könnten sich 68 Prozent der Männer der Umfrage zufolge gut vorstellen, Elternzeit zu nehmen. Knapp ein Drittel sagt aber auch, dass sie sich gern um die Kinder kümmern würden – auf die Hausarbeit aber keine Lust hätten. 21 Prozent der Männer sehnen sich nicht besonders nach Heim und Herd: sie würden auch dann keine Elternzeit nehmen, wenn die Frau mehr verdient und somit der Lebensunterhalt gesichert wäre.

Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehepartner darf der Zahlende als Sonderausgaben abziehen. Im Gegenzug muss der Ex-Partner als Empfänger diese Leistungen als sonstige Einkünfte versteuern. Darauf weist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner, Stolz & Partner hin. Dieses unter dem Begriff Realsplitting laufende Verfahren bringt einen Vorteil, wenn die Steuerprogression beim Unterhaltsempfänger niedriger ist als beim Unterhaltzahlenden. Abziehbar sind Unterhaltsleistungen bis zu 13.805 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Überweisungen freiwillig oder auf Grund gesetzlicher Verpflichtung erbracht werden. weiterlesen… »

Baden-württembergische Männer verunglücken vor allem in der Freizeit, für die Frauen im Südwesten ist der Haushalt gefährlicher. Insgesamt hätten Männer statistisch gesehen mit 58 Prozent ein größeres Unfallrisiko als Frauen, teilte das Statistische Landesamt gestern mit. Männer verletzten sich häufig bei Freizeitaktivitäten wie Fußballspielen, Frauen trifft es öfter bei häuslichen Arbeiten wie Fensterputzen. [BZ-Online]


Der Wochenendvater 2.01. Layout: Ralf Grabowski auf Basis von Gabis Wordpress-Templates.