Wer bei einer Trennung aus der ehemals gemeinsamen Wohnung auszieht, darf nicht einfach alle möglichen Einrichtungsgegenstände mitnehmen. So urteilte jetzt das OLG in Koblenz. Eine Ausnahme gibt es dennoch: Wenn um den Hausrat “zur Deckung seines Notbedarfs” geht — was immer darunter zu verstehen ist. [ksta.de]
Archiv: Mai 2007
2007 30 Mai
Hausrat gehört beiden Partnern
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2007 30 Mai
Scheidung: Nur manche Kosten lassen sich absetzen
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Nicht alle Kosten für eine Ehescheidung können steuerlich abgesetzt werden. Nur Kosten, die als außergewöhnliche Belastungen gelten, können steuerlich geltend gemacht werden. Dazu gehören beispielsweise die Prozesskosten, die ja zwangsläufig entstehen und die andere vergleichbar Steuerpflichtige nicht zu tragen haben. Betroffene müssen aber einen Teil der Kosten selber tragen. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt vom zu versteuernden Einkommen und von der Steuerklasse ab.
Nicht mehr abzugsfähig hingegen sind Kosten für “Scheidungsfolgesachen”. Dazu zählen vermögensrechtliche Regelungen, Ehegatten- und Kindesunterhalt, sowie Umgangs- und Sorgerecht. Begründung: Diese Angelegenheiten hätten die Streitenden ja auch ohne das Gericht klären können. Selbst schuld also und deshalb kommt die Allgemeinheit nicht mehr dafür auf. [Die Zeit]
2007 23 Mai
Ole im Ravensburger Spieleland
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Wer die Pfingstferien zuhause verbringt, kann trotzdem andalusische Luft schnuppern: am 3. Juni beim Ländertag Spanien im Ravensburger Spieleland. Dafür packt der Freizeitpark zwischen Ravensburg und Bodensee die Kastagnetten aus. Auf der Freilichtbühne treten Flamencotänzerinnen auf, begleitet von Live-Musik. Der Biergarten der Grünen Oase wird zur Plaza mit Paella und anderen kulinarischen Köstlichkeiten. Und wem bei der Quizrallye nicht alle Fragen spanisch vorkommen, der kann bei der Hauptverlosung zwei Flüge mit TUIfly nach Valencia gewinnen.
Kontakt:
www.spieleland.de, Telefon: 075 42 400 0; Ravensburger Spieleland, Am Hangenwald 1, 88074 Meckenbeuren-Liebenau.
2007 23 Mai
Karlsruhe kippt Unterhaltsgesetz
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Alleinerziehende mit nichtehelichen Kindern werden beim Unterhalt verfassungswidrig benachteiligt. In einem heute bekannt gegebenen Beschluss forderte das Bundesverfassungsgericht eine Gleichbehandlung mit Geschiedenen. Es verwarf damit die derzeitigen Regelungen, nach denen Geschiedene sich länger ausschließlich um ihr Kind kümmern können als Nicht-Verheiratete. Damit steht die Unterhaltsrechtsreform der großen Koalition auf der Kippe.
Das Bundesverfassungsgericht verpflichtete den Gesetzgeber, den Betreuungsunterhalt bis Ende 2008 neu zu regeln. Bis dahin dürfen die bestehenden Regelungen weiter angewendet werden. [ksta/FTD]
2007 11 Mai
Kinder als Waffe
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Filmregisseur Douglas Wolfsperger will “entsorgten Vätern” einen 90 min. Kino-Dokumentarfilm widmen. Im Mittelpunkt sollen Männer stehen, denen es nach einer ehelichen oder außerehelichen Trennung aufgrund der bestehenden Gesetzgebung schwer oder unmöglich gemacht wird, ihre Kinder zu sehen. Es gehe dabei, betont Wolfsperger, keineswegs um Väter, deren Kontakt zu den Kindern völlig zu Recht stark eingeschränkt worden ist.
Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentar- und Spielfilmregisseur („Bellaria“, „Die Blutritter“) hat jedoch herausgefunden, dass Männer beim Streit ums Sorgerecht offenbar grundsätzlich die schlechteren Karten hätten: „Fast dreizehn Mal häufiger als umgekehrt erhalten die Mütter das einseitige Sorgerecht. Den Vätern bleibt bloß ein so genanntes Umgangsrecht, streng reglementierte, knapp bemessene Zeiten mit dem eigenen Kind. Sie werden zu Wochenendpapis mit der Verpflichtung zur Unterhaltszahlung“. weiterlesen… »
2007 1 Mai
“Nicht nur in der Kleinfamilie kann es Kindern gut gehen”
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Patchwork-Familien gewinnen zunehmend an Bedeutung – Pädagogin Judit Barth-Richtarz im die Standard.at-Interview über deren Herausforderungen und Chancen. [die Standard]
2007 1 Mai
Die kleinen Wochenendpendler – die Bahn sozial
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Endlich mal ein Lob für die Bahn!
Fast unbemerkt sind in den Zügen Deutschlands viele kleine Wochenendpendler unterwegs. Die Mutter setzt das Kind an einem Bahnhof in den richtigen Zug. Das steigt – wie mehrfach geübt – einmal um, am Ziel wartet dann der Vater. So beschreibt es die Kölnische Rundschau.
Doch was passsiert, wenn ein Zug Verspätung ha oder das Umsteigen nicht klappt? Dafür hat die Bahn einen Service eingerichtet: Kids on tour. In Zusammenarbeit mit der Bahnhofsmission können bei der Bahn die Kinder angemeldet werden. Dafür werden sie bei ihrer Reise begleitet und es wird auch geschaut, dass sie von der richtigen Person abgeholt werden.
Mittlerweile ist „Kids on Tour“ auf allen ICE-Strecken in Deutschland unterwegs. Das Angebot reicht aber bei weitem nicht aus. „Wenn wir eine neue Strecke dazunehmen, dauert es ein Jahr, dann sind wir ausgebucht“, sagt Zieberts. Die Kosten für die Fahrkarten der Betreuer übernehme die Deutsche Bahn. Das Geld aus der Betreuung bekommen die Missionen.
[rundschau-online.de]
… auch beim Staat und auch in Wuppertal. Dort kann das Jugendamt viele Dienste nicht mehr anbieten und Betroffene müssen sich auf monatelange Wartezeiten einstellen. Beratungsgespräche gibt’s nicht mehr, auch die Kirchen haben diese Dienste zurückgefahren. [WZN]
