Der Wochenendvater

Infos zu Scheidung, Trennung, Unterhalt, Kinder

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Archiv: Dezember 2007

2007 30 Dez

Neu gesehen: elternforen.com

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Früher fragte man die Oma oder die eigenen Eltern. Heute sind die weit weg und wissen es sowieso nicht besser. Da bietet das Internet die beste Möglichkeit, sich mit ein paar Gleichgesinnten zu vernetzen und dort in Foren das zu fragen, was man sich bei Freunden und Bekannten nicht traut. In den zahllosen Foren auf elternforen.com findet sich auf jeden Fall ein schwarzes Brett fürs eigene Problem. Egal, ob es sich um Fragen zu Baby, Kids und Teens handelt, zur Schwanger- und Partnerschaft, zu Sex (da scheint’s ziemlich belebt zu seien), aber auch zu Beruf, Freizeit, Hobby oder Singlesein. Mittlerweile sind rund 500.000 Beiträge der rund 12.000 Mitglieder archiviert.
Es findet sich also garantiert eine Möglichkeit zur Frage, aber auch eine Antwort. Dazu gibt’s Rezepte, für registrierte Benutzer einen Kalender für Events und vor allem einen Extrateil zum Thema Scheidung. Reinschauen!

2007 30 Dez

Weihnachten vorbei

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Hi all,
ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachten – egal, ob mit oder ohne Kinder, ob allein oder mit guten Freunden, ob in trauter Familie oder mit den Kumpels in der Kneipe.
Allen, die hier ‘reinlesen, vielen Dank für euer Interesse, bleibt dem Wochenendvater gewogen und  habt ein saugutes 2008 und einen noch besseren Jahreswechsel!

2007 21 Dez

Neue Düsseldorfer Tabelle

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Kinder bekommen ab dem neuen Jahr mehr Unterhalt. Dieser Tage wurde die neue Düsseldorfer Tabelle vorgestellt, die bundesweit als Richtschnur für die Berechnung des Kindesunterhalts gilt. Im Schnitt bekommen Kinder rund zwei Euro mehr im Monat. Das OLG Düsseldorf hat die neue Tabelle nebst der tatsächlichen Zahlbeträge als pdf ins Web gestellt. Weil das anteilige Kindergeld nicht in jedem Fall voll auf den Unterhalt angerechnet wird, ergeben sich nämlich in den unterschiedlichen Stufen auch unterschiedliche Zahlbeträge. [focus]

Kinder erkranken öfter an Neurodermitis, wenn die Eltern sich trennen. Das Risiko für Scheidungskinder ist drei Mal höher als bei ihren Altersgenossen. Diese Zahlen veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie.
“Stress und psychische Probleme haben einen deutlichen Einfluss auf die Funktion des Immunsystems und können eine bestehende Neurodermitis verschlimmern”, sagt Allergologe Torsten Schäfer. Wenn die Eltern ihren Job verlieren, hat das der Studie zufolge dagegen keinen Einfluss auf die Neurodermitis der Kinder. Die schwere Erkrankung eines Familienmitglieds scheint sogar das Risiko für Neurodermitis zu senken. “Dieses Ergebnis war überraschend für uns, denn natürlich löst auch eine schwere Krankheit oder gar der Tod eines Angehörigen großen Stress aus.” Möglicherweise lassen solche Erlebnisse aber die Familie eher zusammenrücken, so dass ein Kind mehr soziale Aufmerksamkeit erhalte. [m&c]

Mal wieder ein Urteil gegen getrennt Lebende. Der Bundesfinanzhofs in München hat entschieden, dass ein Vater, dessen Kinder bei der Mutter in den USA leben, seine Resekosten (Flug, Mietwagen und Hotel) nicht als außergewöhnliche Belastungen geltend machen kann. Seine entsprechende Steuererklärung hatte zuvor das Finanzamt nicht gelten lassen. Nun gaben die Richter den Finanzbeamten recht. Aufwendungen zur Ausübung des Besuchsrechts des nicht sorgeberechtigten Elternteils seien “nicht außergewöhnlich” und daher nicht abziehbar (Az.: III R 28/05).

Der Vater argumentierte, seine Besuchskosten seien außergewöhnlich. Denn ihm entstünden für den “normalen Umgang” und Besuch seiner Kinder deutlich höhere Kosten als der Mehrzahl der getrenntlebenden Steuerpflichtigen. Die Richter sahen das anders, heißt es. Auch dem Argument, die Kinder seien gegen den Willen des Vaters im Ausland und die Kosten daher “außergewöhnlich” und “zwangsläufig”, folgten die Richter nicht. [iww]

Dieser Tage wird die sms 15 Jahre alt. Anfangs war es nur eine Idee, dann nutzten Techniker diesen Service, heute ist es eines der bedeutendsten Kommunikationsmittel. Ein interessanter Aspekt dabei: Frauen nutzen sms häufiger als Männer. Auch, weil sie Distanz schafft, sagt Professor Joachim Höflich von der Uni Erfurt, der das Phänomen untersucht hat. Er hat festgestellt, dass zum Beispiel geschiedene Frauen lieber per sms mit ihren Ex-Männern in Kontakt treten. Denn schriftlich haben sie genau die Kontrolle darüber, was sie erzählen. ”Beim Telefonieren hingegen könnte es den Männern gelingen, mit den Frauen ins Gespräch zu kommen.”


Der Wochenendvater 2.01. Layout: Ralf Grabowski auf Basis von Gabis Wordpress-Templates.