Der Wochenendvater

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Archiv: Oktober 2008

2008 30 Okt

Familienkongress in Halle

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Der VafK veranstaltet am 8. u d 9. November in Halle den zehnten Familienkongress. Neben anderen Referenten und Highlights wird auch Jürgen Rudolph kommen. Der Familienrichter aus Cochem ist einer der Väter der Kindschaftsrechtsreform von 1998. Er hat 1982 mit seiner Richtervorlage für das Bundesverfassungsgericht zur Übertragung der elterlichen Sorge auf beide Eltern die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 03.11.1982 ausgelöst. Diese Entscheidung sorgte dafür, dass der Bundestag mit seiner Reform von 1998 erstmals die gemeinsame Sorge für getrennte Eltern gesetzlich ermöglichte. Nichtehelichen Eltern bleibt diese Lösung in vielen Fällen noch versagt. weiterlesen… »

Ist sie fremdgegangen oder er? Männer haben offenbar ein besseres Gespür dafür, ob der Partner betrügt oder nicht. Das haben jetzt Forscher von der Virginia Commonwealth University in Richmond herausgefunden. Sie hatten 203 junge, heterosexuelle Paare vertrauliche Fragebögen ausfüllen lassen. Darin sollten die Probanden angeben, ob sie selbst jemals fremdgegangen waren und ob sie Seitensprünge bei ihrem Partner vermuteten oder sogar entdeckt hatten. Zwar konnten 80 Prozent der Frauen die Treue ihres Partners korrekt einschätzen, aber die Männer waren mit einer Trefferquote von 94 Prozent noch besser. [spon]

Hilfe, die deutschen Mütter wollen keine Kinder mehr bekommen! Seit einigen Jahren wird deshalb darüber nachgedacht und diskutiert, welche Erleichterungen es geben könnte, wie die Frauen wieder dazu bewegt werden könnten, gefälligst ihrer biologischen Pflicht nachzukommen. Schön und recht, nur: was ist mit den Vätern? Sie spielten nur am Rand eine Rolle. Bis jetzt. Nun hat das Deutsche Jugendinstitut in München eine Studie herausgebracht, die erklärt, was junge Männer davon abhält, Väter zu werden, und was das für sie überhaupt bedeutet. weiterlesen… »

Eine geschiedene Ehefrau kann ihren Unterhaltsanspruch verlieren, wenn ihr Ex-Mann in einer neuen Beziehung für Frau und ein gemeinsames Kind aufkommen muss. Grund: Die geschiedene Frau steht mit ihren Ansprüchen hinter dem Kind und dessen Mutter zurück. Das entschied jetzt das Oberlandesgericht in Celle. weiterlesen… »

Im Scheidungsfall können Abfindungen von Unterhaltsansprüchen für geschiedene Ehegatten nur eingeschränkt steuerlich berücksichtigt werden. So lautet ein Urteil des Bundesfinanzhofes (Az.: III R 57/05). weiterlesen… »

Als  ”Beleidigung und grobe Missachtung der Leistung von Familien” hat der Augsburger Bischof Walter Mixa die geplante Erhöhung des Kindergeldes bezeichnet. Bekanntlich soll es um zehn Euro monatlich erhöht werden, was völlig unzureichend sei, um die höheren Lebenshaltungskosten auszugleichen.

2008 13 Okt

Neuer Chat für Väter

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Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung hat einen neuen Väter-Chat eingerichtet. Erster Termin ist am Donnerstag, 16. Oktober, um 20 Uhr unter www.bke-elternberatung.de. Dabei geht es um den Austausch über die Beziehung Vater – Kind, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und natürlich den “Umgang” mit Müttern. Neu ist laut Angaben der BKE, dass bei diesem Chat als Moderator ein bke-Berater dabei sein wird.

Lange hat es gedauert, doch nun ist es rechtskräftig: Ein türkischer Vater hat sich das Sorgerecht für seinen hier geborenen Sohn erstritten.  Dieser Entscheidung voran ging ein zermürbender, jahrelanger Kampf. Der Junge, der mittlerweile neun Jahre alt ist und bereits seit gut einem halben Jahr bei seinem Vater lebt, wurde von der Mutter nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Das geschah im August 1999 – und zwar ohne das Wissen des Vaters. Das Kind kam schließlich bei Pflegeeltern unter. weiterlesen… »

Der Wochenendvater hat ein neus Layout bekommen – und zwar fürs iPhone. Wer mit dem kleinen Taschencomputer Handy im Web unterwegs ist, kann sich die Posts hier auf dem Wochenendvater “iPhone-like” anschauen: Optimiert in der Breite, praktisch untereinander. weiterlesen… »

So sollen Familien finanziell entlastet werden:

  • Zehn Euro mehr Kindergeld für die ersten beiden Kinder (damit liegt der Satz bei 164 Euro), jedes weitere Kind erhält 16 Euro mehr. Diese Regelung gilt ab 1. Januar 2009.
  • Der Kinderfreibetrag wird um etwa 200 Euro auf 6.000 Euro erhöht.
  • Für Putzhilfen und Kinderbetreuung dürfen maximal 20.000 Euro im Jahr (oder 20 Prozent) abgesetzt werden.
  • Es gibt ein sogenanntes “Schulbedarfspaket” für Kinder von Hartz-IV-Empfängern. Bis zum zehnten Schuljahr bekommen sie nach den Sommerferien 100 Euro. Wer das Abi machen will, bekommt dann wohl nix, oder?

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