Der Wochenendvater

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Archiv: März 2010

2010 26 Mrz

Mach den Lahm

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Philipp Lahm will heiraten. Und denkt dabei wohl schon an später, an die Zeit nach einer Scheidung. In einem Zeit-Interview führt er jedenfalls ganz pragmatische Gründe für seine Hochzeit an.

Der 26-jährige Nationalkicker outet sich in dem Gespräch als richtiger Traditionalist, der zuerst auch bei seinem künftigen Schwiegervater um die Hand seiner Freundin Claudia angehalten hat. Auf die Frage, ob er sich das mit der Heirat auch gut überlegt habe, antwortet Lahm: “Ich gebe zu, so eine Hochzeit hat auch pragmatische Gründe: Der verheiratete Mann hat mehr Rechte in Bezug auf die gemeinsamen Kinder beispielsweise beim Sorgerecht und dem Namen. Ich kenne einen Fall in meinem Bekanntenkreis, da könnte der Vater aufgrund der rechtlichen Situation nicht mitentscheiden, wie das Kind bei einem Notfall behandelt werden soll.” [Zeit]

Tausende Kinder legen an den Wochenenden beträchtliche Kilometer zurück – allein. Mit der Bahn, teilweise auch mit dem Flieger. So kommen sie quer durch Deutschland, um ihren Papa zu besuchen. Und am Sonntagabend geht’s wieder zurück zu Mama. Die Bahn hat dafür den Service “Kids on Tour” gestartet, der die Betreuung der kleinen Alleinreisenden übernimmt. weiterlesen… »

Abstrus: Eine Ehe kann wohl geschieden werden, wenn nur ein Partner die Trennung möchte. Ein Familiengericht kann aber das Verfahren auch aussetzen, wenn nur ein Partner Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft hat. weiterlesen… »

Unterhalt muss gezahlt werden. Und wenn kein Geld vorhanden ist, dann muss eben ein Kredit aufgenommen werden. Das meinen die Richter des OLG Zweibrücken. weiterlesen… »

Wer will schon gern als Wochenendpapa abgespeist werden? Für viele Ex-Parter scheint deshalb ein sogenanntes Wechselmodell sinnvoll: Die Kinder verbringen jeweils gleich viel Zeit bei der Mutter und beim Vater. Die Kids können stabile Beziehungen zu beiden Elternteilen halten; eigentlich könnte damit alles in Butter sein. Eigentlich, wenn die deutsche Rechtsprechung nicht wäre … weiterlesen… »

Jeder zehnte Vater wacht auch mal am Krankenbett seines Kindes. Das hat die DAK herausgefunden. Nun ist diese Zahl wohl noch weit von der 50-Prozent-Marke entfernt. Aber eine gute Seite hat sie dennoch: In den vergangenen zwei Jahren war der Anteil der Väter, die sich um ihren kranken Nachwuchs kümmern, um sage und schreibe mehr als 40 Prozent gestiegen.

Bravo. Dieser Trend sollte sich fortsetzen! [Ärzteblatt]

Auch Wochenendbeziehungen können Lebensgemeinschaften sein. Das hat jetzt das Pfälzische Oberlandesgerichts in Zweibrücken entschieden. Die folgenreiche Weiterung: Damit erlischt der Anspruch auf Unterhalt.

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