Heute wird fast jede zweite Ehe geschieden, in mehr als der Hälfte davon gibt es Kinder. Zumeist leben die Kinder dann bei der Mutter, während Väter häufig um die Zeit mit ihren Kindern kämpfen müssen: Doch dieser Kampf lohnt sich, denn Kinder brauchen ihre Väter, so wie Väter ihre Kinder. Immer noch herrscht der Mythos vor, Väter würden nach der Scheidung die Mutter mit den Kindern allein lassen. Gerhard Amendt widerlegt diese Sicht. Väter kämpfen oft darum, ihr Leben mit den Kindern möglichst so fortzuführen, wie sie es aus dem Familienalltag gewohnt waren.
Väter kämpfen oft darum, ihr Leben mit den Kindern möglichst so fortzuführen, wie sie es aus dem Familienalltag gewohnt waren. Sie leiden unter den seltenen Besuchen ihrer Kinder und viele trauern um das Ende des Familienlebens. Die in diesem Buch zu lesenden Erfahrungsberichte von geschiedenen wie getrennten Vätern machen deutlich: Auf Seiten der Gerichte, der Jugendämter und der helfenden Berufe ist ein Umdenken erforderlich. Denn obwohl nach Familienrecht Vater und Mutter gleichwertige, wenn auch unterschiedliche Bedeutung für ihre Kinder haben, fehlt in der Praxis oft das Verständnis für die Männer nach der Trennung. ( Jetzt bestellen!)
2007 15 Jan
Scheidungsväter: Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben
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22 Kommentare
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Mattern Juergen:
Mache diese erfahrung gerade durch.War vor der Trennung immer für meine Kids da.Habe sie morgens geweckt,Kitatasche gerichtet,abends gespielt,gewaschen und sie ins Bett gebracht. Wenn sie nachts wach wurden haben sie Papa gerufenund ich war da.Egal wie lange und egal ob ich morgens wieder zur arbeit musste.Ich war einfach da! Und jetzt Kinderzimmer leer Kids alle 14 tage. Fühle mich wie ein Onkel ! Und das Jugendamt ist eine große unterstützung aber nur für meine Frau. Für die bin ich doch nur Erzeuger und Zahler. Würde gerne mit Männern reden die,die gleiche probleme haben! Vielleicht können Sie mir sagen wo ich die finde.Mfg Jürgen
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cateye:
Es gibt eine Seite entfremdete Eltern.de oder so ähnlich. Wenn Sie über Google suchen finden Sie sie bestimmt. Grüße cateye
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Norbert Ruhland:
Lieber Jürgen,
möglicherweise bin ich in einer ähnlichen Situation wie Du, was die Kinder anbetrifft, nur ist es bei mir vielleicht schon ein Quentchen weiter:
Da ist mein Kleiner im KKH, ich will ihn besuchen, sehe auf dem Parkplatz den Wagen des LAP meiner Exe, sehe, wie meine Tochter abtaucht, eine Riesenrußwolke steigt auf und der Wagen braust los..
Gestern war Elternabend in der Schule, es ging auch um Begleitung bei einem Ausflug u natürlich nehme ich mir den Tag für die Kleine frei: Höre ich von meiner Exe, “.. was ich dem Kind noch antue..” und von der freundlichen Lehrerin, was es doch für einen Aufwand für mich bedeutet, dies zu tun und ob ich das wirklich will..
Du siehst, es gibt zu jeder Dummheit noch eine Steigerung und ich wette, wir werden jede durchleiden.
Ich bin einfach nur froh über die Hilfe, die ich erfahre, daß ich nicht mutlos werde und die Kinder an ihre ach so liebevolle PAS-Mutter verliere..
Hilfe.. ganz sicher nicht von den Leuten, die sich ein fröhliches Leben von meinen Steuergeldern machen..Ich wünsche Deinen Kindern einen starken Vater
wenn Du gerne antwortest.. norruh@hotmail.com
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Jo:
Liebe Väter,
ich könnte euch Geschichten zum Thema “Umgangsrecht” erzählen, der Platz würde hier nicht ausreichen….!
Was sich der sog. sorgeberechtigte Elternteil alles einfallen läßt, um das UR zu verhindern, steht nirgend wo geschrieben, da es für solch ein abgrundtief mieses Verhalten keine Worte mehr gibt – ich finde jedenfalls keine mehr dafür!
Mein Kind will, Dank des sorgeberechtigten Elternteils, der es immer wieder gegen mich aufgestachelt hat, nichts mehr von mir wissen, trotz Unterhaltszahlungen usw. .
Es wird wohl immer so sein: Der nichtsorgeberechtigte Elternteil wird immer das Nachsehen haben, das Jugendamt stellt sich grundsätzlich auf die Seite, bei der das Kind lebt.
Ich habe den Kampf um mein Kind aufgeben müssen, da ich durch diese ständigen jahrelangen Auseinandersetzungen sehr krank geworden bin.
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kerstin:
Liebe Väter,
mit Entsetzen habe ich eure Komentare gelesen, obwohl ich selbst fas täglich diese Situationen live miterleben muß. Bin selbst seit 3 jahren geschieden, da gibt es zum Glück keine großen Probleme. Leider sieht es bei meinem neuen Partner völlig anders aus!!! 2 Kinder von 2 Exfrauen, von denen uns zumindest die eine das Leben zur Hölle macht. Da es meinem Partner zunehmend auch gesundheitlich immer mieser geht, von den seelischen Wunde gar nicht mal zu reden, suche ich eine Art Kontaktadresse, wo er sich mit anderen Vätern, die in der gleichen Situation sind, austauschen kann, sich vielleicht auch den ein oder andren Rat holen kann.
Ich würd mich freuen, von euch zu hören.Kerstin
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Jo:
Liebe Kerstin,
unter “Väteraufbruch e. V.” (Google) findet dein Partner sicherlich Unterstützung. Ich habe leider erst zu spät von diesem Verein erfahren, um mir rechtzeitig Hilfe bei selbst Betroffenen zu holen.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und die Kraft, das alles durchzustehen. Haltet in jedem Fall zusammen – egal was kommt!
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Ralf Grabowski:
Hallo Kerstin,
in der Tat ist der Väteraufbruch (www.vafk.de) eine gute erste Anlaufadresse. Allerdings hängt es immer sehr stark von den Ortsgruppen ab, wie gut (und zahlreich) die Unterstützung dann ist.
Wenn dein Partner durch diesen ganzen Stress jedoch schon gesundheitliche Probleme hat, dann würde ich ganz dringend raten, dass er zu einem Experten gehen soll. Ich weiß, dass die Hürde für viele groß ist, zu einem Therapeuten zu gehen. Aber er kann helfen, weil man durch ihn auch neue Wege finden kann, mit Problemen und Themen umzugehen.
In der Regel verschreibt der Hausarzt auch einige Sitzungen. Sollte dein Partner privat versichert sein, dann kann er zumeist ohne Überweisung zu einem niedergelassenen Therapeuten gehen. Ich empfehle Verhaltens- oder Gesprächstherapie. Tiefenpsychologische Sachen arten zeitmäßig einfach aus (mit häufig drei Sitzungen pro Wochen).
Alles Gute,
Ralf -
H Schneider:
Hallo meine Freunde;
bin Vater und kämpfe um meinen Sohn; habe aus diesem Grunde eine Webseite auf die Beine gestellt.
Brauche aber noch Unterstützung.Viele Grüsse H Schneider
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Der Wochenendvater - Infos zu Scheidung, Trennung, Unterhalt, Kinder - Ein News-Blog von Ralf Grabowski » Blog Archiv » Scheidung als aggressiver Akt:
[...] Alltags, geht die bis dahin nicht hinterfragte Sicherheit verloren. Das Elterliche, so schreibt der Autor des Buches Scheidungsväter in seinem lesenswerten Essay für die Welt, sei unwiederbringlich vorüber. Fortan [...]
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Scheidung als aggressiver Akt « Vaterblog:
[...] Alltags, geht die bis dahin nicht hinterfragte Sicherheit verloren. Das Elterliche, so schreibt der Autor des Buches Scheidungsväter in seinem lesenswerten Essay für die Welt, sei unwiederbringlich vorüber. Fortan existieren beide [...]
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ME:
Hallo zusammen,
das wichtigste ist das man NIE aufgibt. Ich kämpfe seit jetzt fast 5 Jahren ununterbrochen gegen die übliche Praxis — Trennung, Scheidung — Entfremdung. Ich dachte es wird mal besser oder hört einmal auf, aber so ist es leider nicht! Trotzdem geniesse ich jede Sekunde die ich mit meinen beiden Jungs zusammensein darf, jedes Telefonat, jede Erinnerung an schöne Tage. Aber die Leere, wenn Sonntags die Autotür zuklappt, wenn ich sie wieder zurückgebracht habe ist jedes Mal wie ein Tritt in den Magen. Ich fühle dann auch nach all der Zeit immer noch genau, wie viel Zeit wir NIE gemeinsam haben werden, wie viele Morgende ich sie nicht aufwachen sehen werde, wie viel Lachen und Weinen ich NIE hören werde — weil ich nur noch der “Wochenendpapa” sein darf! -
Ralf Grabowski:
Hallo ME,
diese Situationen, diese Erfahrungen, die du schilderst, kennen die meisten Wochenendpapas. Ich glaube auch, dass es wichtig ist, sich auf das zu konzentrieren, was man hat. Nicht darauf, was fehlt.Mir geht es so, dass ich die Zeit mit meinen Kindern sehr intensiv erlebe. Und ich denke, dass ich fast mehr Zeit mit den Kindern verbringe als wenn ich in der Familie leben würde. Denn unter der Woche arbeite ich viel und an den Wochenenden würde ich auch noch andere Sachen machen.
Also: Unterm Strich haben die Kinder und ich recht viel Zeit zusammen, wenngleich da immer diese zwei Wochen Pause dazwischen ist.

Ralf -
ME:
Hallo Ralf,
stimmt schon was Du sagst, die Zeit die man noch gemeinsam hat ist wahrscheinlich viel intensiver als wenn man ein “Dauerpapa” wäre. Alles was nur begrenzt vorhanden ist ist eben viel wertvoller als das wovon es ausreichend oder zu viel gibt. Und zwischendurch gibt es eben dieses Loch in das man manchmal fällt wenn man zuviel nachdenkt. Aber eben nur manchmal ; )
Danke für die Aufmunterung -
Heinz:
Guten Morgen,
dass Männer in Scheidungsangelegenheiten kleine Brötchen backen müssen und eine Mutter die Richter und Gesetzeslage jederzeit im Rücken hat, sollte euch eigentlich auch bereits VOR der Familienplanung klar sein!
Da nützt auch jedes jammern im nachhinein wenig! Ich z.b. habe mich frühzeitig gegen Heiraten und Kinder in Deutschland entschieden!
Statt Unterhaltsleistungen für Kinder zu zahlen welche ich nur unzureichend sehe, trage ich mein Geld lieber ins Porsche Zentrum. Meine Freizeit kann ich mit oder ohne Freundin nach belieben verplanen! Das Leben kann so schön sein, wenn man sich kein faules Ei ins Nest legt! Die meisten eurer Probleme sind hausgemacht!
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PePe:
Hi,
ich stehe noch ganz am Anfang. Hab mich vor 3 Monaten getrennt, sitze in einer 2-Zi-Wohnung wärhend sie mit meinem Kleinen und ihrer Mutter in unseren 250m² thront. Hausschlüssel durfte ich auch abgeben und das Kind darf ich gnädigerweise 1 Mal in der Woche und 14-tägig am WE sehen.
Hab meine neue Partnerin jetzt wieder verlassen, obwohl sie eine Traumfrau ist und werde wieder zurückkehren. Ich gehe ohne meinen Kleinen kaputt.
Richtig glücklich war ich nur mit Freundin und Kind und das war mir einfach zu selten.@Heinz: Weise Entscheidung aber Porsche wird für den Fortbestand der Menschheit nicht sorgen. Darum fahre ich “nur” BMW.
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Heinz:
hallo pepe,
—> Hab meine neue Partnerin jetzt wieder verlassen, obwohl sie eine Traumfrau ist und werde wieder zurückkehren. Ich gehe ohne meinen Kleinen kaputt.
letzteres ist verständlich. allerdings finde ich die prioritäten deiner partnerwahl etwas seltsam. entweder liebe ich meine frau, oder nicht. und entweder möchte ich aus liebe mit meiner traumfrau zusammen sein oder nicht. “liebe” scheint bei dir zweitrangig zu sein, wenn du das einfach mal so von fall zu fall entscheidest.
—> Weise Entscheidung aber Porsche wird für den Fortbestand der Menschheit nicht sorgen. Darum fahre ich “nur” BMW.
ehrlich gesagt, ich sehe keinen auftrag der lautet, dass ich für den fortbestand der menschheit zuständig sei!
ich drücke dir die daumen, dass bei euch alles wieder in ordnung kommt.
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mark:
Mein lieber Heinz, es gibt nur einen Weg. Man geht gegegn diesen juristischen, in flieband realisierten Sexismus gegen Männer vor und macht solange kein Kind, solange dieser Sexismus in juristischen, deutschen Räumen vorherscht.
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Johannes Schumacher:
Pressemitteilung vom 25.01.2012 18:38:44 [ID 633643 / Vermischtes]
Buchtipp: Katrin Hummel “Entsorgte Väter – Der Kampf um die Kinder – Warum Männer weniger Recht bekommen”Die Rechte betrogener Väter und das Scheitern einer großen Liebe
News4Press.com
Katrin Hummel, geboren 1968 in Ulm, studierte in Straßburg und Freiburg i.Br. die Fächer Französisch, Geographie und Englisch. Sie besuchte die Berliner Journalistenschule und arbeitet seit mehreren Jahren als Redakteurin bei der FAZ. Katrin Hummel ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Hummel: “Im Krieg und nach der Liebe ist alles erlaubt. Das ist Fakt in Deutschland, zumindest, was das Sorgerecht angeht. Mit unfairen Tricks und Ausreden verhindern viele Mütter, dass Väter ihre Kinder auch nach einer Trennung noch sehen. Nur zahlen sollen sie, das Umgangsrecht wird boykottiert. Für die Kinder ist das schrecklich, denn sie vermissen ihren Vater und dürfen nur mit ihrer halben Familie aufwachsen. Die Väter leiden ebenso sehr unter der Trennung. Sie fühlen sich machtlos, ohne eine Chance, ihre Kinder jemals wiederzusehen. Warum ist es in unserem Land möglich, dass Kindern und Vätern dieses Leid geschieht, und weshalb handeln Mütter so? Katrin Hummel zeigt, was geschehen müsste, damit Väter zu ihrem Recht kommen.”
Katrin Hummel bricht in dem Buch eine Lanze für die guten Väter und Ehemänner. Diese verhältnismäßig seltene Spezies Mann hat sich bewusst entschieden, mit der Frau ihres Lebens ein oder mehrere Kinder zu zeugen und für den Rest des Daseins zusammen zu beleiben: Bis der Tod uns scheidet. Der Tod kam jedoch schneller als beide dieses sich vorstellen konnten. Der Tod war das Ende einer großen Liebe. Der Tod kam schleichend und beide bemerkten ihn nicht: Wenn die Liebe geht bleibt nur Kälte. Die Kinder haben diesen Tod zuerst gespürt, wenn sich Mama und Papa nur noch anschrien und sich nicht mehr küssten. Wenn sie sich nur noch ums fehlende Geld, die Überstunden und die Kinder stritten. Das Mädchen hielt zur Mutter, der Junge hielt zum Vater. Aus einem Elternkonflikt wurde ein Geschwisterkonflikt. Die Tränen der betrogenen Mutter – und die Schläge des Bruders gegenüber seiner Schwester – waren der Anfang bei dem alle alles verloren.
Verloren haben zwei Liebenden, die nicht rechtzeitig die Signale des anderen erkannten oder erkennen wollten. Verloren haben zwei Geschwister, die zueinander gehörten, aber nur noch durch das jeweils anderen Elternteil instrumentalisiert wurden. Die Schlacht um die Kinder hatte begonnen. Je gemeiner die Hinterhalte des anderen wurden, je gemeiner reagierte die Gegenseite. Das eigene Versagen wurde durch den Kampf ums Kind verlagert. “Wenn sie schon gehen will, dann soll sie doch gehen, aber der Junge bleibt bei mir”, der hängt so an seinem Vater. “Geschwister gehören zusammen, wenn er sie auseinanderreissen will, dann soll das Jugendamt das entscheiden. Kinder gehören zur Mutter. Gekümmert hat er sich sowieso nie richtig um die Kinder, der war ja fast nie da”, die Reaktion einer verlassenen oftmals betrogenen Mutter. Eine betrogene Mutter ist das größte Schicksal, dass einem Ehebrecher passieren kann und muss. Umgekehrt wird natürlich auch ein Schuh daraus. Der Betrogene fühlt sich an jeder Ecke beobachtet und ausgelacht. Freunde und Verwandte haben es geahnt und nichts gesagt, dafür soll der Mann oder die Frau büßen. Kinder sind das ideale Schmerzpotential, um richtig weh zu tun. Diese Schmerzen vergehen nie wieder im Leben. Wer als Betrogener zunächst auch noch das Kind oder die Kinder verliert, der sinnt auf endlose Rache bis ins Grab.
In der Rahmenhandlung des “Rosenkrieges” erzählt Anwalt Gavin D’Amato einem Mandanten die Geschichte der schmutzigen Scheidung von Oliver Rose und seiner Ehefrau Barbara, um ihm klar zu machen, dass eine Ehescheidung „sauber“ abzulaufen habe.
Die Binnenhandlung erstreckt sich über viele Jahre, während derer sich die gegenseitige Abneigung der Eheleute steigert. Barbara Rose wünscht die Scheidung, eine gütliche Einigung bezüglich des gemeinsamen Hauses ist jedoch nicht möglich. Es kommt zur Eskalation mit absurden Handlungen wie dem Zerstören der Einrichtung oder einer Verfolgungsjagd im Hause. Am Ende liegen Barbara und Oliver Rose sterbend in der Eingangshalle ihres Hauses, nachdem sie im vorausgegangenen Kampf im Treppenhaus mit dem Kronleuchter abgestürzt sind. Noch im Moment des Todes stößt Barbara die ausgestreckte Hand ihres Mannes weg.Der Film wäre noch überzeugender, wenn die beiden Jugendlichen als Kleinkinder eingebunden gewesen wären. Letztendlich wollte man sie jedoch nicht zuschauen lassen, wenn der körperliche Tod der Eltern das ultimative Finale ist. Im wirklichen Leben endet jede Beziehung und Ehe auch mit einem Tod, allerdings mit einem “Liebesentzugtod”, dem zweitschlimmsten Tod. Allerdings sterben die Kinder danach in Raten auch weiter, bis sie selber jeden Glauben an die Liebe endgültig und für immer verlieren. Mütter sind nicht die besseren Menschen und Väter nicht die schlechteren Menschen. Jugendämter, Gutachter und Gerichte müssen etwas entscheiden, was nur zu entscheiden ist, wenn einer oder beide oder alle auf der Strecke bleiben, weil sich oftmals unversöhnliche Eltern gegenüber sitzen. Die Gesellschaft hat auch hierfür die Lösung: Jugendämter, Missbrauchskinderheime und oftmals perverse Gutachter. Ein Multimillionen-Euro-Geschäft mit den Sorgen und den Tränen von Frauen, Männer und Kinder. Gewinner sind immer die garantiert sicheren und ausbaufähigen Arbeitsplätzen und die Kinderklauindustrie. – mit wikipedia -
freier Journalist EPF
Johannes Schumacher
Am Stadtrain 28a
41849 Wassenberg
Tel:024329335022
johannes19520@googlemail.com -
Torsten:
Ich bin leider auch einer, der momentan das Pech einer durchdrehenden Ehefrau hat und die Hölle live miterlebt. Alles wird einem genommen und du kannst nichts machen. Dein zu hause ist weg, Kinder weg und dann darfst du auch noch unterhalt zahlen und wirst erpresst und unter druck gesetzt. Wenn ich nicht jede sekunde an meine Kinder denken würde, wäre ich bereits tot. Meine Kinder nicht mehr jeden Tag sehen zu dürfen, warum auch immer, für diesen seelischen Schmerz gibt es keine Worte auf dieser Welt. Auch nicht für diese eiseskälte der Mutter. Noch nie hatte ich so oft den wunsch zu sterben. Es wird sich auch nicht bessern, weil mein leben und das der Kinder durch meine Ehefrau zerstört wurde. Und nichts und niemand kann dir in diesem Bananenstaat helfen gegen die Willkür einer Frau. Das soll Mutterliebe und Kindeswohl sein? Unfassbar.Unfassbar. Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.
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Katrin:
Hallo Torsten, ich verstehe deinen Schmerz, aber mit genügend Initiative und Geduld regelt sich alles. Bei mir war es genau andersrum ich hab 2KInder und bin mit meinen Kindern ausgezogen. Ich bin am Dienstag ausgezogen und die Freundin meines Ex ist Samstag eingezogen. Nach einem halben Jahr Zwistigkeiten um Geld und Verletzungen sind wir jetzt 2 Jahre später befreundet und eine Hand wäscht die andere sage ich immer. Ich lasse ihm Freiraum für spontane Unternehmungen auch ohne Kinder erwarte aber im Gegenzug genau das gleiche von ihm. Und vor den Kindern hab ich nie schlecht über ihren Vater gesprochen und habe dies auch im Bekannten und Verwandtenkreis untersagt, zumindest im Beisein der Kleinen. Ich hab aber jetzt genau das Problem was du hast mit meinem Freund der auch 2Kinder hat und sie so sehr vermisst dass er glaub ich daran zerbricht. Wie kann ich ihm helfen? Weiß einer Rat?
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Phillipp:
Hallo Katrin,
bin gerade zufällig auf diese Seite gestoßen und lese hier mit. Ich bin ebenfalls Vater der seinen Sohn nur alle 14Tage sehen darf und leide, wie oben so oft beschrieben auch sehr darunter. Ich könnte jetzt auch mehr ausholen, nur würde ich den oben genannten Geschichten nichts mehr hinzufügen können, da alles gesagt wurde. Ich würde mir wünschen, dass meine Ex soviel Herz hätte wie Du und nicht immer Ihre Macht auszuüben versucht und den Kleinen mit Intrigen zu manipulieren versucht. Denn nur so wie Du es regelst kann es meiner Meinung nach funktionieren. Es freut mich persönlich, dass es noch so Frauen gibt! Deshalb von meiner Seite her ein dickes Lob (unbekannterweise). Meiner Meinung nach brauchen die Kinder ihre Mami und ihren Papi in einem ausgewogenen und nicht angespannten Verhältnis. Schließlich hat man sich ja getrennt um wieder in der Art und Weise LEBEN zu können. Schade ist jetzt nur, dass Du die Suppe derer Frauen auslöffeln darfst, die mit Ihrer Einstellung(oder sollte ich das als Reife bezeichnen..?) weit hinter Dir liegen – das heisst also, ihre Suppe selbst versalzen haben. Diese doch weit recht verbreitete Spezies Frau haben eins nicht verstanden: Durch Ihre “Macht” nehmen sie nicht nur dem Papa seine Kinder weg sondern auch Ihren eigenen Kinder ihren Papa und die Chance notwendige Erfahrungen zu sammeln. Leider reicht der geistige Horizont diese Spezies nicht gerade in ermeßliche Höhen, denn letztendlich schneiden Sie sich ins eigene Fleisch! Siehe bei Dir, hast ein Mann der gerade zerbricht und für die Zukunft werden Männer herangezogen, die keinen Bezug zum Papa haben. Nur blöd, dass mal wieder diejenigen darunter Leiden müssen, die es eigentlich kapiert haben.
Aber auf Deine Frage einzugehen: Das was Ihm fehlt kannst Du Ihm nicht geben. Ich denke er hat sehr lange um seine zwei gekämpft und nun realisiert er, dass er nicht dagegen ankommt und asl Folge dessen zerbricht! Die Liebe die er vermisst kann er nur von seinen Kindern bekommen, die Zeit die ihm fehlt können ihm nur seine Kinder geben. Solange seine Ex mit Intrigen glänzt und solange Richter so entscheiden … Was Du tun kannst, ist Ihm die Kraft zu geben, dass er Energie schöpft um weiterzukämpfen, Ihm zu zeigen, dass jemand für Ihn da ist, dass ihn jemand versteht, dass er geliebt wird, dass ihm jemand zuhört… Ich bestreite diesen Kampf alleine. Denn nichts schlimmeres, wenn man plötzlich an zwei Fronten kämpfen muss, weil dem Partner die Puste ausgeht oder er letztendlich geht. Zeig ihm dass Du für Ihn da bist
Ich wünsche Euch viel Kraft!!
LG
PhilP.S.: Ich hoffe der Porschefahrer hat seine Schüssel noch und musste den Blechhaufen mittlerweile nicht wegen Unterhaltszahlungen verkaufen:-)
P.S.S.: Und wenn nicht, auch schlimm – wünsche auch Ihm ein glückliches und frohes Leben. Dennoch tut es mir gut ab und an so einen Müll zu lesen, denn dann wird mir wieder bewusst:Ich hab bisher alles richtig gemacht …
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Coldplay:
Hallo Phil,
häme ist in der Tat unschön, doch zeigen sie auch kompromisslos, begangene Fehler auf.
Wenn ich mir all diese Themen aufgrund der heutigen Medienmöglichkeiten mal verinnerliche, sollte schon irgendwo klar sein, dass ein vollzeitarbeitender Mann ( am besten noch Alleinversorger ) bei den Gegebenheiten “Heirat und Kinder” in Deutschland nur verlieren kann.
So dick kann die rosarote Brille unmöglich sein um nicht dennoch mit Bewusstsein ein solches Risikio einzugehen.
Den einen erwischt es früher, den anderen später.
Geld und Nerven stattdessen in einen Porsche zu investieren ( respektive andere Hobbies ), klingt da durchaus bedeutend fairer.
Die Frage ist halt, ob man sich auch hätte den Heirats- und Kinderwunsch verkneifen können?
Leider rutschen da zudem viele Männer rein, die eine solche Lebensplanung gar nicht als essentiell betrachteten und trotzdem dann letztendlich da irgendwie so reingerutscht sind.Schlimm solche Schicksale! Aber trotzdem hat man sich auch ein Stückweit auf dieses Glatteis selbst begeben.











