Beratung und Coaching

Sie trennen sich von Ihrer Familie?

Gewollt oder nicht – es ist ein großer Einschnitt für Sie, häufig verbunden mit Gefühlen von Macht und Ohnmacht. Sie werden neue Rollen für sich finden müssen:
… als Vater, der in der Regel nicht mehr den Alltag mit seinen Kindern teilt.
… als Partner und Ex-Partner, der für seine Interessen einstehen muss und der kämpfen muss, obwohl er häufig die schlechteren Ausgangsbedingungen hat.
… als Mann, der wieder Single ist.

Für Sie beginnt ein neues Leben. Das heißt: Abschied nehmen, sich neu orientieren, mit Mut einen neuen Weg beschreiten. In einer solchen Zeit ist es ein Zeichen von Stärke und pfleglichem Umgang mit sich selbst, externe professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.  Ich unterstütze Sie in Ihrem Prozess, einen neuen Anfang zu finden. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungswege und mobilisieren Ihre Ressourcen, damit Sie sich aus eigener Kraft der neuen Situation stellen können und Ihr Leben wieder in die eigene Hand nehmen.

Ralf Grabowski – Gestalttherapeut und Berater. Heilpraktiker für Psychotherapie

Ralf Grabowski – Gestalttherapeut und Berater. Heilpraktiker für Psychotherapie

Vereinbaren Sie gern einen Termin mit mir unter 06151 9712108 oder per Mail info@wochenendvater.de. Meine Praxis befindet sich in Darmstadt in der Osannstr. 37. Wenn Ihnen der Weg zu einer persönlichen Arbeit zu weit ist, können wir gern auch Beratungsgespräche per Telefon vereinbaren.

Grundlage unserer Arbeit ist die Gestalttherapie, ein modernes psychotherapeutisches Verfahren, das sich am persönlichen Wachstum orientiert. Deshalb wird in der Beratung nicht nur geredet, sondern auch ausprobiert und experimentiert – mit Verhaltensweisen, körperlichen Haltungen, Gedanken und Gefühlen, mit den altbekannten und mit möglichen neuen. Mehr dazu erfahren Sie auf meiner Praxisseite oder in meinem Blog LebensPfadFinder.

Ralf Grabowski, Gestalttherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie.

6 Kommentare

  1. Lieber Ralf,

    ich bin unendlich dankbar, Deine Seite durch „Zufall“ gefunden zu haben, und ich hoffe, ich kann und darf das hier einfach so fragen:

    Seit sechseinhalb Jahren bin ich mit einem Vater zweier wunderbarer, aufgeweckter Mädchen (10 und 12) zusammen, jetzt droht er unmittelbar mit Trennung – weil ich zunehmend nicht damit klargekommen bin bzw er mir nie auch nur versucht hat, zu erklären, warum es auch nach Jahren der Trennung von seiner Frau nötig ist, TÄGLICH std.lang bei ihr und den Kindern zu sein – sprich: es gibt nach wie vor trotz eigener Wohnung und einem super Verhältnis zw. den Mädchen und mir KEINE Regelungen zw. ihm und der KM – ich sei nicht verständnisvoll genug und könne das „unbeschreiblich schlechte Gewissen eines geterennten Vaters“ nicht verstehen – auch ALLE Feste, Feiertage, werden weiterhin ausnahmslos im „alten“ Familienbund gefeiert – die Ironie dabei: die Mädchen meutern bereits, WOLLEN KOntakt zu ir und schimpfen, sie hätten Mama ja „jeden Tag“ – aber ER besteht weiterhin darauf und macht den beiden sogar ein schlechtes Gewissen – was mich sehr erschreckt hat, er sagt ihnen, wenn sie bei ihm zu Hause sind, Dinge wie „Doch, wir gehen heute noch ein paar Stunden zur Mama, oder wollt ihr, dass sie enttäuscht ist?!“ – Ich verstehe NICHTS von alledem, er hat auch sämtl. Zukunftspläne auf 0 reduziert:
    Keine KInder, keine Heirat, kein Zusammenleben.

    Gut, ich liebe ihn über alles und bin selbstkritisch erzogen – und BIN empathisch – aber er meint, das schlechte Gewissen zerreisse ihn, das könne ich nicht verstehen – er mauert, lässt alles kaputtgehen und stürzt sich wie ein Ertrinkender auf seine Ex-Familienkonstellation – nun gibt es auch keine Scheidung – „der Kinder und Finanzen wegen“…

    Ich bin unendlich verzweifelt – ich bin bereit, auf alles zu verzichten – aber ich will VERSTEHEN, was in einem getrennten Vater vor sich geht – ist das noch normal?!

    Ich habe alles an Beratungsangeboten „durch“ – aber:
    Da sitzen eben nur FRAUEN, nirgendwo finde ich Männer, die mir sagen könnten, ob ich spinne, oder wie das alles für sie war, weisst Du, was ich meine?
    (Sorry für’s Duzen…)

    Hast Du eine Idee, an wen ich mich wenden kann?! Er sagt, ihm könne NIEMAND helfen, Berater seien „alle dumm“ und ER sei „nicht wie andere Väter“…

    Liebe und verzweifelte Grüsse, Maureen

  2. Liebe Maureen,
    sorry für die späte Antwort. Das klingt mehr als schräg, was du berichtest. Wenn ich es richtig verstehe, dann besucht dein Partner seine Ex-Partnerin jeden Tag und das noch mitunter mehrere Stunden lang?
    Die Frage, die sich mir stellen: Welchen Stellenwert hat eure Beziehung eigentlich für ihn? Und was willst du? Welche Zukunftspläne hast du mit diesem Mann? Und vor allem: Wieso lässt du das mit dir machen?
    Alles Weitere gern auch per E-Mail.
    Einstweilen herzliche Grüße
    Ralf

  3. Auch ich bin sehr froh, dass ich heute rein zufällig auf diese Seite gestoßen bin.
    Ich muss sagen, dass Maureen mir regelrecht aus der Seele spricht.
    Seit nun 5 Jahren bin ich mit meinem Lebensgefährten zusammen. Sein Kind lebt bei der Mutter, er sieht das Kind alle 14 Tage am Wochenende und in den Ferien.
    Anfangs war noch alles schön, doch nach kurzer Zeit machte sich seine tiefe Trauer bemerkbar…
    Ich habe ihn unterstützt, wo ich nur konnte. Habe ihn beim Kampf das gemeinsame Sorgerecht anzufordern, begleitet- mit Erfolg. Meinen gesamten Jahresurlaub auf den Aufenthalt des Kindes abgestimmt u.v.m…Eigentlich habe ich mich komplett auf dieses System eingestellt und meine eigenen Bedürfnisse komplett zurück gestellt. Von Familienplanung war auch mal die Rede und die Anfänge wurden gemacht. Dann hat er aber für sich alleine entschieden, dies nun doch nicht mehr zu wollen und mich vor vollendete Tatsachen gestellt…“er könne wohl nicht genug Liebe für ein weiteres Kind aufbringen“…
    und nun stehe ich hier, und weiß eigentlich nicht mehr, welchen Stellenwert unsere Beziehung für ihn hat. Fühle mich wie gelähmt.

  4. @Maria – ich kann das Leid des Vermissens deines Freunds nachvollziehen. Ich denke er hat eine Entscheidung getroffen – für sich- ich selbst möchte soetwas auch nie wieder erleben und kann mir kein weiteres Kind vorstellen.

  5. Natürlich kann auch ich das Leid des Vermissens verstehen. Wobei ich es wahrscheinlich nur erahnen kann. Eine Beziehung steht und fällt nicht mit der eigenen Familienplanung, zumindest nicht für mich. Wobei ich mir schon gewünscht hätte, dass man über bestehende Ängste oder Zweifel im Vorfeld spricht.
    Es ist viel mehr immer wieder dieses Gefühl, das ich vermittelt bekomme, dass die Beziehung keinen besonderen Stellenwert für ihn hat. Urlaub ohne das Kind kommt nicht in Frage, an eine gemeinsamen Zukunft bzw. sich diese gemeinsam aufzubauen ist irgendwie so gar kein Thema.
    Es fühlt sich an, als lebte ich neben einer toten Hülle. Natürlich könnte man mich jetzt fragen:“ Was hält dich denn noch?“
    Gute Frage. Wahrscheinlich ist es die Liebe zu diesem Menschen und die Hoffnung, dass es eines Tages vielleicht doch wieder besser wird. Denn ich wünsche mir nichts mehr, als das. Ich würde alles dafür tun, aber ich weiß leider auch sehr genau, dass kein Mensch auf dieser Welt außer der Betroffene selbst daran etwas ändern kann. Als Partner ist man da seeehr hilflos…

  6. Das mit der toten Hülle ist sehr passend umschrieben, so fühle ich mich, daher gehe ich auch keine Partnerschaft mehr ein.
    Ich glaube wenn du dieses Gefühl hast musst du es ganz offen ansprechen – auch wenn es schmerzlich sein kann.
    Gefühle kann man nicht verhandeln und egal was ich mache, ich habe mein Kind verloren und es fühlt sich jeden Tag schlecht an.

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